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.....Getragen vom Material
wirken die reliefartigen Objekte und Inszenierungen
von Klaus Meier-Lürsdorf nicht selten wie
Relikte kultischer Zeremonien und scheinen
Zeichen vom Zauber ferner Orte und Zeiten
zu künden. Dem Material Empfindungsqualität
zu entlocken, gilt die Herausforderung für
die großformatigen Arbeiten, deren Aura
der Betrachter wie in einem suggestiven
Bann gezogen, erspürt. Neben der sinnlichen
und gewussten Anmutung von Nessel, Leinen,
Vlies, Papier, Peddigrohr und Bindfaden
sind es deren Gestalt und die charakteristischen
Beschaffenheiten sowie deren Ästhetik, die
unterstützt durch den poetischen Klang der
Titel, eine ganzheitlich bewegende Saite
im Betrachter zum Klingen bringt. Kompositorische
Mittel der Mehrteiligkeit, der variiernden
Reihung, der symmetrischen Verdichtung, steigern
den expressiven Gehalt, in dem manchmal
ein Augenzwinkern von romantischer Ironie
liegt.
Dr. Sabine Fett, Schwerin
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